Workshops mit Social Media

Social Media bietet Marketingverantwortlichen neue Möglichkeiten, erfordert aber auch die Bereitschaft, sich in diese neuen Kanäle einzuarbeiten.

Was ändert sich im Marketing?

  • Direktere Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden
  • Abbau/Wegfall von Hierarchien: Der Kunde kann sich direkt und ohne Umschweife an Ansprechpartner wenden
  • Reichweitenaufbau und -Stärkung ist wesentlicher Bestandteil der Kommunikation
  • Wandel der Kommunikation: Weg vom reinen Verkaufsdenken – hin zum Geschichten aus und um die Firma erzählen.

Was ändert sich für Marketing Agenturen?

Reine Marketing Agenturen, die sich mit Social Media beschäftigen sind Stand heute nicht am Markt vertreten. Vielmehr Wandeln sich Internetagenturen oder es entstehen reine Social Media Agenturen. Diese Dienstleister haben dann aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem Radar und (hoffentlich …) auch die notwendigen Mitarbeiter und das Know-How, um Marketing mit Social Media zu unterstützen.

Kann ich das als Unternehmen nicht selber machen?

Aus Unternehmenssicht ist es ein stetes Abwägen zwischen „Make or buy“: Kann ich meine Social Media Aktivitäten in House machen oder hole ich mir Know How von außen dazu. Gerade in der Anfangsphase, in der es zunächst um Konzeption und geeignete Netzwerke geht, hilft ein Blick von außen und die Leistungen einer Agentur können dabei helfen. Das erfolgreichste Modell sind in der Regel Workshops zu Social Media.

Wenn das Konzept steht und der Arbeitsplan erstellt wurde, sollte man für die ersten sechs Monate auf die Unterstützung des Dienstleisters zurückgreifen. Denn:

  • Am Anfang sind möglicherweise noch nicht alle Prozesse intern etabliert
  • Die eigenen Mitarbeiter sind noch nicht ausreichend geschult/vertraut im Umgang mit den neuen Medien
  • Der erste Hype ist raus: Das Tagesgeschäft verdrängt den notwendigen Einsatz und Fokus auf Social Media
  • Es steht immer jemand zur Seite (Idealfall …)

Auf was muss ich achten?

Die folgenden 10 Tipps der Indografik geben eine gute erste Orientierung, wie Sie sich in sozialen Netzwerken verhalten sollten und auf was Sie achten müssen:

Welche Netzwerke kommen für mich in Frage?

Dazu gibt es keine pauschale Antwort! Aber lösen Sie sich davon zu sagen: Facebook kommt nicht in Frage – wir arbeiten nur B2B! Jeder Mitarbeiter, jeder Kunde, jeder Lieferant hat ein Privatleben. Und in diesem kann es schon sein, das er oder sie in einem sozialen Netzwerk vertreten ist. Und schon wird die o.g. Aussage relativiert.
Die folgende Aufstellung soll einer Orientierung liefern:
  • Prüfen Sie, in welchen Netzwerke Ihre Zielgruppe unterwegs ist
  • Ja, es gibt auch reine Business-Netzwerke (z.B. Xing und LinkedIn)
  • Haben Sie die Ressourcen, die Inhalte für diese Netzwerke zu stellen? (Twitter beispielsweise ist ein Echtzeit-Medium. Sie sollten dann auch entsprechende Möglichkeiten vorsehen, dieses Medium mit Inhalt zu füllen. Können Sie das nicht – scheidet dieses Netzwerk für Ihr Unternehmen aus.)
  • Welche Netzwerke nutzen Ihre Mitbewerber? Möglicherweise finden Sie dort auch Ideen und Anregungen, wie Sie Ihre Social Media Aktivitäten umsetzen können – oder wie Sie es nicht machen sollten …

Kostet es Mitgliedsgebühren o.ä. in Sozialen Netzwerken vertreten zu sein?

Ich habe diese Frage vor kurzem tatsächlich gehört – und war zunächst irritiert und belustigt. Aber: ich kenne mich auch mit diesen Netzwerken aus und bin damit groß geworden. Aber viele Entscheider in Unternehmen betreten mit diesem Medium tatsächlich „Neuland“. Und dann muss entsprechende Aufklärung her.

Die Nutzung der „Großen“ Netzwerke Facebook, Twitter, Instagram, Google+ und Snapchat sind allesamt kostenlos. Außer, dass Sie mit Ihren Daten (be-)zahlen. Aber dazu mal an anderer Stelle. Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn können zwar kostenlos genutzt werden, aber:

Auf Xing können Sie nur als zahlendes Premium-Mitglied Inhalte für Ihr Unternehmen anlegen. Ihr eigenes Profil geht aber kostenlos!

LinkedIn bieten in der kostenlosen Version viele Funktionen, die Sie u.U.auf XING vermissen. Aber auch LinkedIn versucht, mit einer kostenpflichtigen Version an Ihren Geldbeutel zu kommen.

 

 

 

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